Der Schlern

SchernRund um Kastelruth mit seinen beschaulichen Fraktionen thront das einmalige Gebirgsmassiv des Schlerns. Mit einer Höhe von 2.563 m zählt der Schlern zwar nicht zu den höchsten Erhebungen in den Dolomiten, doch dank seiner unverwechselbaren Form gilt der Berg als eines der Wahrzeichen Südtirols.

Der Schlern ist Namensgeber der umliegenden Gebirgsgruppe, der Schlerngruppe, die gemeinsam mit anderen Dolomitengipfel von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Spitze Türme, schwindelerregenden Felsnadeln und steile Felswände kennzeichnen diese imposante Bergwelt. Der Schlern selbst ist bekannt für seine charakteristische Form: ein riesiger Monolith mit einem ebenen Dach, an dessen Flanke die Santner und Euringer Spitze emporragen.

Beim Schlern handelt es sich um eines der am besten erhaltenen tropischen Riffe aus Urzeiten. Schon seit 1974 stehen der Schlern und das umliegende ökologisch sensible Gebiet unter dem Schutz des Naturparks Schlern-Rosengarten. An seinem Rücken befindet sich eine sanfte Hochfläche, die vermutlich schon seit der Urgeschichte zu Weidezwecken von der Bevölkerung genutzt wurde. Gemeinsam mit der Seiser Alm ist er ein weitum beliebtes und bekanntes Wanderziel, das eine Vielfalt an Wandertouren in allen Schwierigkeitsgraden bietet.
 
Die Besteigung des Schlerns zählt zu den Klassikern unter den Wanderrouten in der Ferienregion. Mit genügend Proviant ausgerüstet, beginnt die Wanderung bei Compatsch und führt in Richtung Saltnerhütte, die sich am Fuße des Schlernmassivs befindet. Die rund 3-stündige Wanderung auf dem sogenannten „Touristensteig“ führt zunächst durch Wald und Wiesen, später über Serpentinen durch dichte Latschenhänge bis hoch zum Schlernhaus auf 2.457 m. Dort kann man sich über eine grandiose Aussicht freuen. Das Schlernhaus selbst bietet übrigens schon seit mehr als 140 Jahren allen Wanderern Rast und Stärkung auf Südtirols Symbolberg.


 

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